Wandern mit Nala – Auf die Bastei und ab in die Schwedenlöcher

Die Basteibrücke ist die Attraktion der sächsischen Schweiz. Aber kennt ihr auch die Schwedenlöcher? Wir wollen uns Beides auf dieser Tour anschauen. Also kommt mit und erlebt was wir bei so einer Wanderung mit Hund auf der Bastei alles erlebt haben.

Die Wanderroute

Wanderkarte - Bastei & Schwedenlöcher
Wanderkarte – Bastei & Schwedenlöcher

Heute starten wir im Wohnzimmer unseres Ferienapartments direkt in Rathen, Wir folgen der Elbe etwas flussaufwärts und biegen dann nach Rathen ein. Aber auch hier sind wir nur eine kurze Strecke unterwegs bevor wir wieder nach links abbiegen und Rathen auch nach wenigen Schritten wieder verlassen.

Ab hier geht es steil bergauf. Für unseren Jagdhund genau das richtige Gelände. Die Nase hängt auf dem Boden des Waldwegs und inspiziert die Gerüche der Nacht. Es ist noch keine 7 Uhr morgens und wir sind vollkommen alleine unterwegs.

Mit jedem Schritt wird der Ausblick auf die Elbe grandioser, die sich hier am Fuß der Abbruchkante durch die Landschaft schlängelt. Wir besteigen immer wieder kleine Kanzeln, die den Blick auf die Elbe freigeben. Machen ein paar Videos und ein paar Bilder.

Es ist herrlich friedlich, ein leichter Wind sorgt für frische Luft. Die Sandsteinformation wird immer gigantischer. Jetzt führen Treppen durch sie hindurch. Stufe für Stufe geht es hinauf, bis wir vor den Ruinen der ehemaligen Felsenburg stehen. Zwischen den einzelnen Überresten sind Gitterwege gespannt. Nala läuft auf ihnen wie auf rohen Eiern. aber als tapferer Hund meistert sie die Situation souverän, aber zugegebenermaßen, in einem sehr lustigen Gang.

Wir können es kaum glauben, aber wir sind vollkommen alleine. Die Bilder mit Heerscharen von Touristen, die wir bei unseren Recherchearbeiten im Internet gefunden hatten, die bleiben aus. Wir hatten uns deshalb sehr lange Gedanken gemacht, ob es so sinnvoll ist die Basteibrücke mit Hund zu besuchen. Wir fotografieren was die Kamera hergeben und speichern etliche Minuten Videos auf unsere Speicherkarten. Natürlich ist Nala das Hauptmotiv.

Als wir über die Basteibrücke weitergehen und uns in Richtung Schwedenlöcher aufmachen, da kommt der erste Tourist. Wir folgen dem Grat der Felsen noch eine ganze Weile. dann umschließt uns Wald wir bekommen nicht mehr mit, dass wir uns immer noch auf einem Berg befinden.

Wir finden ein paar Bänke und machen erstmal Pause. Danach gehen wir einige Stufe hinab in einen Spalt. Hier geht es zu den Schwedenlöchern. Wir folgen der Klamm satte 700 Stufen lang. Teilweise muss ich den Rucksack abziehen und den Bauch einziehen um weiterzukommen. So eng ist die Klamm an manchen Stellen. Zum wandern mit Hund ist die Strecke ideal. Die steilen Felsen sorgen dafür, dass kein Hund ausbüchsen kann.

Mit leicht brennenden Oberschenkeln kommen wir im Amselgrund an und folgen dem Grünbach in Richtung Rathen. Wir passieren noch den kleinen Stausee und überqueren dessen Staumauer, dann sind wir schon am Ortsrand. Wir brauchen keine 10 Minuten mehr bis wir wieder zurück in der Ferienwohnung sind in der unsere Tour gestartet hat,

Infos für Hundebesitzer

Die Tour ist definitiv mit Hund machbar. Allerdings können wir nur empfehlen außerhalb der Saison die Bastei zu besuchen, Wir würden immer Wochenenden und Feiertage meiden. Das Gleiche gilt für die Schwedenlöcher. Diese sind so eng, dass es eurem Hund garantiert unangenehm werden würde, wenn hier ganze Massen von Touristen hindurchströmen.

Wir empfehlen dir auch genug Wasser mitzunehmen. Auf der ersten Hälfte der Strecke gibt es gar keine Trinkmöglichkeit. In den Schwedenlöchern gibt es nur sehr wenige. Ab dem Grünbach ist aber konstant Wasser verfügbar.

Daten zur Wanderung und Download GPX File

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Fazit

Die Bastei ist nicht ohne Grund das Wahrzeichen der sächsischen Schweiz und wenn man sie so erleben darf wie wir es konnten, dann ist sie ein ganz besonderer Ort. Die Schwedenlöcher stehen der Bastei in nichts nach. Ein herrlicher Trip, dessen gelingen aber maßgeblich davon abhängig war, dass wir Offseason und früh morgens unterwegs waren.

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