Wandern mit Nala – Gipfelstürmer auf dem Vogelsberg

Die Tür knarrt beim Öffnen. Ich betrete einen kleinen, dunklen Raum. Nala wartet draußen und fiept kurz, als ich die Tür von innen schließe. Langsam gewöhnen sich meine Augen an das schummrige Licht und in einer Nische an der Wand erkenne ich eine Wendeltreppe, die ins Dunkel hinaufführt. Ein bisschen unheimlich ist es mir schon als ich die ersten Stufen des Bismarckturms erklimme.

Wenn du wissen willst welche Abenteuer Nala und ich heute erleben, komm doch einfach mit…

Die Wanderroute

Wandern mit Nala - Gipfelstürmer auf dem Vogelsberg
Wandern mit Nala – Gipfelstürmer auf dem Vogelsberg

Wir haben unser Auto auf einem kleinen Parkplatz außerhalb der Touristenströme abgestellt. Jetzt am frühen Morgen ist es noch sehr ruhig hier auf dem Hoherodskopf. Der Hoherodskopf ist mit ca. 765 m.ü.N. der zweit höchste Gipfel im Vogelsberg.

Meine Eltern begleiten uns heute. Wir folgen einem kleinen Waldpfad, der Boden ist weich und federnd, die Vögel zwitschern eine tolle Tour nimmt ihren Anfang. 

Nach 600 m kommen wir von dem kleinen Pfad auf einen Wirtschaftsweg, linker Hand öffnet sich der Wald und wir blicken auf eine naturbelassene Feuchtwiese. Erstaunlich was man für eine Pflanzenvielfalt haben kann ohne Bewirtschaftung. Es sollte viel mehr solcher wunderbarer Orte geben.

Wir tauchen wieder in den herrlichen Wald hinein, überqueren ein Bächlein in den Nala natürlich erstmal rein hüpfen muss und gelangen nach ungefähr 1 km an die Niddaquelle. Hier gibt es auch eine kleine Schutzhütte mit Bänken zum Entspannen.

Wir folgen der Nidda durch den Wald, wandern vorbei an bunten Blumen am Wegesrand, moosbedeckten Baumstämmen und kleinen Heidelbeerbüschen, die den Waldboden in ein sanftes Grün kleiden.

Als wir wieder aus dem Wald kommen stockt uns der Atem, überwältigt von dem traumhaften Anblick des Flößerteiches im Morgenlicht. Die Frösche quaken, die Libellen schwirren zwischen den Schachtelhalmen umher und kleine Fischschwärme sonnen sich im seichten Wasser des Ufers.

Wir können uns kaum sattsehen an diesem schönen Ort aber natürlich wollen wir auch sehen was uns noch erwartet.

Der Weg wird wieder zum Pfad und bringt uns zur Taufsteinhütte. Ein sehr gemütliches Lokal mit schöner Aussenterrasse. Im Garten werden riesige Weinfässer zum Übernachten angeboten. 

Leicht bergan geht es zum Hoherrodskopf hinauf. Hier wird einiges geboten, ein Klettergarten, eine Sommerrodelbahn und natürlich auch kulinarische Spezialitäten. 

Nach dem Trubel hier auf dem Berg, freuen wir uns wieder in den Wald abzutauchen. Unser letztes Ziel ist der Taufstein, der mit 773m, der höchste Berg des Vogelsberges ist. 

Oben steht der in die Jahre gekommene Bismarckturm, er ist noch begehbar und natürlich wollen wir die Aussicht genießen. Eine Wendeltreppe bringt uns mit gut 100 Stufen auf die Aussichtsplattform. Trotz Dunst in der Ferne ist die Aussicht herrlich.

Gleich neben dem Bismarckturm ist der Bonifatiusbrunnen. Hier soll der Apostel Bonifatius Menschen im 8 Jahrhundert getauft haben.

Der Berg ist geschmückt mit Blockhalden, die Steine sind mit Moos überzogen und liegen wie eine Halskette um den Berg.

Nach dieser sehr abwechslungsreichen Wanderung gelangen wir zurück zum Auto und wir sind uns einig, wir kommen gerne wieder mal hierher.

Infos für Hundebesitzer

Am Wochenende kann es auf dem Hoherodskopf sehr voll werden. Wasser gibt es am Flößerteich und der Niddaquelle.

Daten zur Wanderung und Download GPX File

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Fazit

Eine wunderschöne Tour auf der ein Highlight das Andere Jagd, denn es gibt jede Menge zu sehen, Rund um den Hoherodskopf.

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